Thermoplastische Elastomere (TPEs) sind eine Materialklasse, die die Lücke zwischen Kunststoffen und Gummi überbrücken und die Flexibilität von Elastomeren mit der Verarbeiterbarkeit von Thermoplasten verbinden.
TPEs bestehen aus „harten“ (kristallinen) und „weichen“ (amorphen) Phasensystemen in Form von Blends, Legierungen oder Blockcopolymeren.
● Die „harte“ Phase ist für die thermoplastischen Eigenschaften des TPE verantwortlich, wie z. B. Gebrauchstemperatur, Zugfestigkeit und Chemikalienbeständigkeit.
● Die „weiche“ Phase verleiht dem TPE seine gummiartigen Eigenschaften, darunter Flexibilität und Druckverformungsrest.
Zusammen bieten diese Hart-/Weichphasensysteme einzigartige Leistungs- und Verarbeitungsvorteile.
Es gibt mehrere Familien von TPEs, die nach ihrer Zusammensetzung oder Technologie klassifiziert werden.
Unter diesen vielfältigen Familien sind thermoplastische Vulkanisate (TPV) und Styran-Block-Copolymere (TPS) zwei der am weitesten spezifizierten und vielseitigsten Materialien für anspruchsvolle Anwendungen. Das Verständnis der feinen chemischen Unterschiede zwischen diesen Polymersystemen ist entscheidend, um die optimale Lösung für Ihre Anwendung auszuwählen – sei es eine flexible Außendichtung oder eine Soft-Touch-Komponente im Innenbereich.
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